Frisch geblökt ist halb gesungen!
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   nothing
   gedanken-los
   Baerenpost

Schaefchen online
Petites AnnoncesAnnunciClassifiedsKleinanzeigenBesucherzähler



http://myblog.de/schafstall

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Irgendwas bleibt

Irgendwann habe ich aufgehört zu denken. Ich kann eh nicht erkennen, was da in mir rumort und über Farben, Formen, Strukturen ein Ventil nach Außen sucht. Ich stell es mir auch nicht mehr vor. Es ist sowieso unvorstellbar. Ich mache einfach nur noch. Und lasse es geschehen. Sobald ich anfange nachzudenken, entgleitet es mir. Es lässt sich nicht in Bahnen ordnen, nicht in Strichen, Linien, Kleksen. Es läuft einfach, aber nur, wenn ich es lasse. Das scheint mein Problem. Sobald ich irgendetwas sehe, versuche ich zu erkennen. Aber ich kenne es nicht. Und erst recht nicht verstehe ich es. Nur irgendein Mechanismus treibt mich zum Verstehenwollen. Das muss ich mir dringend abgewöhnen. Machen Lassen!

Heute Nacht habe ich wohl die 11., 12., 13. Schicht aufgetragen und wieder abgekratzt. Allmählich nimmt mein Nichts doch noch Gestalt an. Denn immer, wenn ich tue und dann wieder verwerfe, bleibt doch was. Etwas, was ich so nicht dachte, nicht ahnte, nicht kannte. Und dann existiert es doch. Aus dem Nichts geboren nimmt es immer mehr Gestalt an. Denn etwas bleibt, auch wenn man immer wieder von vorn beginnt. Etwas bleibt. Fragt sich nur was.

Das ist meine Lektion aus der letzten Nacht.
11.11.06 09:42
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung